PCs werden installiert


Die Lernwerkstatt 4.0 wäre nichts ohne performante Computersysteme. Deshalb werden in diesen Tagen insgesamt 100 PCs mit Monitoren, Maus und Tastatur ausgepackt und in den Computerräumen installiert. 

Bei den PCs handelt es sich um sogenannte Brix bzw. Mini-PCs auf Barebone-Basis. Dies sind kleine, kompakte quaderförmige Boxen, in denen die gesamte Hardware steckt und die lüfterlos laufen. Die Brixs lassen sich einfach auf einer Halterung hinter dem LED-Bildschirmen anbringen. Betriebssystem (Windows 10 Pro) und Software werden über eine Image-Lösung auf die Rechner gespielt.

Außerdem wurden in der letzten Zeit insgesamt elf multimediale Tafeln montiert – teils fahrbar, teils fest installiert. Enthalten sind bei diesen Tafeln ein großes Whiteboard, ein Kurzdistanzbeamer mit Touch- und Stift-Eingabe. Die Erkennung geschieht über ein Kamera- und Lasermodul. Ebenfalls lässt sich die Tafel elektrisch hoch- und runterfahren. Als besonderes Bonbon ist ein WLAN-Modul enthalten, um sich kabellos mit einer entsprechenden App auf den Beamer zu schalten und das Videosignal zu übertragen (Mirroring).

Von Netzwerkseite wird es so sein, dass in der Lernwerkstatt zwei unterschiedliche Netze vorhanden sind. Ein Netz (Schulnetz) nimmt die PC-Systeme in den Computerräumen auf. Ein zweites Netz (Industrienetz) beheimatet die Anlagen und Maschinen sowie einen Klassensatz Notebooks zum Programmieren des Maschinenparks. Industrie 4.0 besagt auch, dass immer und jederzeit einsehbar ist, wo sich ein spezielles Werkstück befindet oder um die Parameter der Anlagen und Maschinen netzwerkweit jederzeit abfragen zu können. Dies erlaubt beispielsweise eine vorausschauende Instandhaltung. Für diese Zwecke wird das Industrienetz verwendet.